Typenradpräger

Funktionsweise

Die zu prägenden Zeichen eines Schriftsatzes werden mit einem Typenrad in das Werkstück eingebracht. Diese werden kundenspezifisch mit den benötigten Zeichen gefertigt. Die Prägekraft wird über eine Excenterwelle aufgebracht.

Bei diesem Prägeverfahren wird das Material durch das eindrücken von Zeichen verdichtet. Die Eindringtiefe ist abhängig vom Material des Werkstücks, des zu prägenden Zeichens und der aufgewendeten Prägekraft. Der Schriftzug wird durch das Typenrad, welches in 2 Achsen positioniert wird, nacheinander in das Werkstück eingedrückt. Die benötigten Schriftzeichen sind fest auf dem Umfang des Kundenspezifisch angefertigten Typenrades graviert. Diese Art der Markierung ist ausschließlich für die Bearbeitung von ungehärtetem Stahl, Aluminium und Blechen geeignet Das System ist als Einbaueinheit zur Integration in Anlagen und Fertigungslinien konzipiert. Es kann sowohl an einem Roboter montiert als auch auf einem Lineargestell mit vollautomatischer oder manueller Zustellung eingesetzt werden.

Technischer Aufbau

- Gehäuse aus hochfestem Aluminium
- Antrieb der rotierenden Achse mittels Schrittmotor und Zahnriemenantrieb
- Führung der linearen Achse mit Starwellen. Der Antrieb erfolgt über spielfreie Kugelgewindespindeln mit Schrittmotoren und Zahnriemenantrieb
- Überwachung des Prägevorgangs durch Absolutwertgeber
- Vorgabe der Prägedaten über Tastatur, Barcodescanner oder eine Schnittstelle (z.B. RS485, Interbus, Profibus) zu einem übergeordneten Rechner
- Steuerung und Visualisierung mittels eines PC der neuesten Generation. Alternativ auch mittels einer Siemens S7 SPS – Software mit Fehlerdiagnose- und Hilfedatei.

Beispiele für Einsatzgebiete

- Als VIN- Präger zum Einbringen der Fahrgestellnummer in lackierte oder unlackierte Karossen
- Produktkennzeichnungen nach Kundenvorgabe.