We are Top-Innovator 2014

Immer einen Schritt weiter


Preisverleihung 27.06.2014
Natürlich ist sie ein Wettbewerbsvorteil – die eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung, die in der Lage ist, Produktentwicklungen unabhängig und flexibel durchzuführen. Doch woher weiß ein Unternehmen, welche Innovationen gefragt sind? Die Entwickler der Werner Maschinenbau GmbH fragen ihre Kunden, denken aber immer noch einen Schritt weiter. Eine Vorgehensweise, die sich auszahlt – denn innovationsorientiertes Marketing trägt hier maßgeblich zum Innovationserfolg bei.

Die Werner Maschinenbau GmbH baut Sondermaschinen, vor allem individuell angefertigte oder individuell ausgelegte Präge- und Laseranlagen. Zu den Kunden des Maschinenbauers, der auch über Standorte in Mexiko und China verfügt, zählen Automobilhersteller in aller Welt, darunter VW, Daimler, BMW und viele mehr. Um die zu begeistern, muss der Mittelständler mit dem Innovationstakt der Automobilindustrie mithalten. Er wird aber auch von ihm befruchtet. „Wir profitieren von unseren eigenen Ideen und Innovationen, aber auch von den Innovationen und Ideen unserer Kunden“, berichtet der Geschäftsführer Niyazi Karahan.

Austausch mit Kunden

Innovationsimpulse erhält das Unternehmen nicht nur von seinen Kunden, sondern auch von seinen Lieferanten. Doch der Austausch mit Zulieferern und Stammkunden ist für die Entwickler nur ein erster Schritt. Denn sie überlegen stets, welche technologischen Anforderungen in Zukunft gefragt sein könnten – und setzen alles daran, diese in den Entwicklungsprojekten von heute gleich mit umzusetzen. Dabei nützt dem Unternehmen, dass es über Entwicklungskapazitäten in all seinen Unternehmensbereichen verfügt – in der Konstruktion und Mechanik ebenso wie in der Elektronik, der SPS-Steuerung und der Softwareentwicklung.

Mehr liefern, als der Kunde erwartet

Das Unternehmen arbeitet mit seinen Hauptkunden bereits über viele Jahre und äußerst eng zusammen. Bei Testläufen und Vorabnahmen sind Entwickler und Ingenieure der Abnehmerfirmen deshalb häufig vor Ort präsent – und sie lassen ihre Ideen und Rückmeldungen mit einfließen. Darüber hinaus haben die Maschinenbauer mit Stammsitz im nordhessischen Wolfhagen immer auch Kundenanforderungen im Blick, die erst künftig zu erwarten sind. So entwarfen sie für einen Kunden, der eine Prägemaschine mit einer Bürste wollte, die Späne entfernen sollte, eine Anlage, in die zusätzlich zur Bürste auch gleich noch eine Absauganlage eingebaut war. Mehr liefern, als der Kunde erwartet, und technologisch immer einen Schritt voraus sein – diese Philosophie hält das Unternehmen auf Wachstumskurs.

Quelle: Top100.de